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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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uns und alle unsere Genüsse willig verlieren müssen. In-dessen muß ich einfältig bekennen, daß ich mehrmals eine ^,gewisse Stärkung und Geräumigkeit im Grunde spürte,wenn wir zusammen waren, von der ich weiß, daß sieaus höherer Hand kam. Wir dürfen uns bei nichts auf-halten, nicht einmal Einer bei dem Andern. Nichts ge-nügt als er allein und was rein zu ihm führt, und die-ses erkennt man an dem Frieden und der Geräumigkeitdes Geistes, welche beide nebst einer gewissen Lauterkeit, r itzder man keinen Namen zu geben weiß, das eigentliche -ÄKKennzeichen dessen ist, was göttlich oder von Gott ist. des kUnd es ist köstlich, mit einander eine Vereinigung in Gott L diezu haben, eine Vereinigung, die an kein Bild, keine Zeit: Moder keinen Ort gebunden ist, sondern die sehr oft, wemni!:der Herr es verleihet, am reinsten außer Zeit und Lrt: huiempfunden wird, und in diesem elenden Leben zur Stär-:st ftkung und Erquickung gereichen kann. Nun, ich wünsche, Mdaß der Herr in und mit Dir sein mag, liebe Schwer^»ster, in allen Lagen, Zufällen und Umständen, Dich fest-:: Mhaltend in seinem Frieden und in der gänzlichen Hinge-bung in die Hände Gottes, auf daß sein göttlich WerkMin Dir und durch Alles befördert werden möge, und Ze-MHsus ganz das Leben Deiner Seele werde! Bete auch fürMmich, wenn es Dir eingegeben wird. Ich scheine viel-.^thig zu haben und bin doch ärmer, als Andere glauben.^Ich kann nicht so abgesondert leben wie Du. Ich muß^gegen meinen Willen schreiben und sprechen, und das,.^ohne Gewißheit zu haben vom Willen Gottes. Ichmich zurück so viel ich kann, aber das hilft nichts.hierher geschrieben habend, bekomme ich schon wieder Be-^such. Einige sind erst seit wenigen Wochen abermalsvom Herrn angezogen, und diese suchen mich dann auf, ^obgleich dieses gewissen Menschen mißfällt. Einige, ja dieMeisten, werden unmittelbar zum Herrn gezogen. 3-