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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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muß es auch als eine Wirkung seiner reinen Liebe in Frie-den annehmen, wenn es ihm behagt, mir die Unlauterkeitder Liebe zu mir selbst zu entdecken. Mir däucht, es seizu wenig, wenn ich Gott nicht mehr liebte, als ich michselbst geliebt habe; und doch glaube ich, daß ich ihn soliebend von ganzem Herzen lieben würde. Ich weiß nicht,was ich habe oder nicht habe; aber da ist etwas in mir,das Gottes Verherrlichung mit Wahrheit und Friedenwünscht und darin meine Seligkeit sieht. Aber ich binnichts und kann von mir selbst nichts erwarten.

Ich bleibe durch die Gnade

Dein

Dich liebender Bruder.

Mülheim, den 10. Januar 1741.

Acht und siebenzigfter Brief.

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Berufene Seelen müssen sich bei nichts aufhalten, selbst nichtbei einander. Was von Gott kommt und zu Gott führt,wird nicht allein a» dem Frieden und dem Raume er-kannt, den es dem Gemüthe giebt, sondern auch an einegewisse Lauterkeit oder Entledigung altes Eigenen undalles Erschaffenen. Bemerkenswerlhe Erweckung einerFrau.

Im Herrn Jesus, der in uns lebe undherrsche, werthe und herzlich ge-liebte Schwester!

ziF'" Daß es der gütigen Vorsehung behagke, uns diesendil!^ Sommer noch einmal zusammenzuführen, um uns vonztsF'Angesicht zu Angesicht zu sehen und im Geiste zu fühlen,lA^war mir höchst angenehm, und ich bin dafür sehr dank-j^'bor. Dem Herrn sei Dank für Alles, und er lasse nurAlles allein zu seiner Verherrlichung gereichen, in der wir

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