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Herrschaft des Kindleins Jesu muß sich Alles beugen,was in uns ist: sein Scepter ist ein Scepter des Frie-dens. Er überwinde und vernichte alle die tief verborge-nen Widersetzlichkeiten gegen seine göttliche Herrschaft inuns! Hat er unser Herz und unfern Willen wahrhaftin seiner Hand, dann macht er alle hindernden äußernVerwickelungen nach und nach verschwinden.
Ich grüße und umarme Dich nebst Deiner liebenHausfrau im Gerste. Er segne Euch! Erlaubt Dir derHerr in Deiner Einigkeit an mich zu denken, so soll mirdies höchst angenehm sein, denn ich bedarf bei meinen in-neren und äußeren Schwächen der Fürbitte von GottesKindern gar sehr. Haft Du Gelegenheit, so grüße auchdie andern Freunde. Lebe wohl im Herrn!
Ich bleibe
Dein
verbundener Freund und Bruder.
Mülheim, den 2. Januar 1736.
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Vier und siebenzigfter Brief.
Des Schreibers Hingebung an die göttliche Vorsehung, undAufopferung feine« Vergnügens an die Einsamkeit undAbgeschiedenheit von allen Menschen.
Werthe Schwester!
Es geht mir auch wie Dir, daß ich seit vielen Jah-ren kein Verlangen mehr nach irgend einem Menschenfühle; ja ich kann wohl sagen, sie sind mir alle zuwider.Doch habe ich auch darin viel von meinem Vergnügenaufopfern müssen, und muß es noch täglich thun, michder göttlichen Vorsehung überlassend, ohne der mindesten