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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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I

Drei und siebenzigster Brief.

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Nach Maaßgabe wir das Unsrige stillstehen lassen, sind iv>»fähig, von Gott bearbeitet werden zu können. Wenn e, -! ^unser Herz und unfern Willen wahrhaft in seiner Hand ,tzi j» hat, dann macht er selbst allgemach alle äußere Vernijch. ^lungen verschwinden. ^

Der Friede des Gotteskindes Jesus ^sei die Festigkeit Eurer Seelen! ^In seiner Gnade geliebter Bru- ^der! M,

Ich habe Deinen mir sehr angenehmen Brief em- >>Apfangen. Unsere Gemeinschaft sei in dem Herrn und zu Ädem Herrn je langer je inniger! Einige suchten dmHerrn und sie fanden ihn (Joh. 1, 39.), aber Anderefand er, ohne daß sie ihn suchten (45.), und doch muß- Nhten diese ihm auch folgen. Das Letzte ist in mehr alseiner Hinsicht der Fall mit Dir. Er hat für Dich ge-sorgt, Du bist ihm also doppelt verbunden. Wir wollen «uns seiner väterlichen Führung und Leitung für daS Zn- Enere und Aeußere fortwährend anvertrauen, ihm zwar aufkeinerlei Weise vorauslaufen, aber doch unbekümmert und U Amit gänzlicher Loslaffung unsrer selbst dahin folgen, wo Uer vorangeht und innen und außen eine Thüre öffnet. WUnsre eignen Neigungen und unser eignes Thun sind hin-derlich; doch Beides läßt sich genugsam erkennen durcheine gewisse Heftigkeit, die den Geist aus seiner Stellung ^rückt. Nach Maaßgabe wir das Unsrige stillstehenlassen, werden wir für die Bearbeitungen Gottes und für ^Neigungen, die ihm angenehm und die stets mit Einfalt ^und vollkommenem Geistesraum gepaart sind, empfänglich,

Wir müssen unter- und er aufgehen. Unter der göttlichen ^