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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
Entstehung
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Unzufriedenheit im Geiste Platz zu gönnen, und ohne mich ^umzusehen, wie vollkommen oder unvollkommen ich in den ^Dingen zu Werke gehe, da ich allein wünsche, dem Herrnzu gefallen. Meine Schwäche, die mich für die Menschen ^so unbrauchbar macht, schützt mich noch oft in der Ein- ?samkeit, und da bin ich dankbar für, weil der Herr esgibt, und wann er es gibt. Aber das fühle ich wohl, ichkann in nichts als in dem Herrn ruhen, der allein unsere ^reine Ruhe und Seligkeit ist. Je mehr er Platz in uns ^gewinnt, desto unwissender und fremder macht er uns an ' ^uns selbst, und gibt allmählig immer mehr Leichtigkeit im .Vergessen unsrer selbst, auf daß das Werk des Herrn so ^viel reiner bleibe und er durchaus als König in uns herr-schen möge! Amen, Jesus, also geschehe es!

Ich bleibe

Dein Wi-

verbundener Bruder.

Mülheim, dm 19. April 1743.

Stil

Fünf und siebenzigfter Brief. ^

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Wenn die Seelen etwas stiller und aufmerksamer wären auf W,ihren obersten, innern Führer, dann würden sie bald von Niallem Umherschweifen ihrer Sinne erlöst und unvermerkt 8,eingeführt werden in die Gemeinschaft seines Todes. >«f

In unserm theuern Heilande Jesus, zder unser Leben sei, herzlich ge-liebte Schwester!

O, daß die Seelen doch stiller und aufmerksamerwären auf den innern Führer, der durch seinen zärtlichenZug nach dem Grunde sie bald von dem Umherschweiftn