Druckschrift 
Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
Entstehung
Seite
161
Einzelbild herunterladen
 

^ ir Ich grüße und umarme Dich im Geiste der LiebeM Jesu, und bleibe

le» «t, Dein

treu verbundener Bruder.

Mülheim, den t März 1735.

Acht und sechzigster Brief.

HM Wenn man sich ganz den Händen GolteS überläßt, dannsorgt er selbst in Allem für unS, und dann kann manauch Alles auS seinen väterlichen Händen nehmen, weil^ er Alles in Händen hat. Gottes Liebe und Fürsorge über

IM uns sind auch um so zärtlicher, >'e kleiner und schwächer

W! wir in uns selbst sind.

Der Friede Gottes, der über allen

Deinen Brief vom 14. d. M. habe ich erhalten; er^ erquickte mich, und ich bin Dir dankbar für Deine guten'«ß Wünsche, die der Herr erfüllen möge und im Ueberflußs"auf Dich zurückfallen lasse in Zeit und Ewigkeit! Amen.7^ O ja, mein Freund, wie schön und sicher ist es nicht,^ " i, wenn wir uns je länger je mehr in uns selbst auflösen,wie recht einfältige und kraftlose Kindlein uns derFührung und Anordnung unsers Seligmachers anver-trauen, dessen Liebe und Treue unendlich ist. Wer seinLeben erhalten will (sagt der Herr), der wirdes verlieren; wer aber sein Leben verliert ummeinetwillen, der wird cs finden. (Matth. 16,

chi«.

Verstand erhaben ist, bewahreDein Herz und Deine Gedankenin Christus Jesus. In ihm herz-lich geliebter Bruder!

»s>

isK«

üiLtük