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Herzen vor ihm wandeln in Frieden, damit er, der ein ^unermeßliches, sanftes, fröhliches Liebewesen ist, nach schnem Wohlgefallen in unserm Herzen wohnen und wir- iken könne. Er gebe es selbst, was er von uns will!Amen..
Du hast vernommen, mein Lieber, daß mein Bruderam 1. Februar gestorben ist, der letzte von fünfen, die ichhatte, und auch der beste. Alle fünf haben Wittwen und ÜEWaisen hinterlaffen, die einigermaßen ihre Zuflucht zumir nehmen, obschon ich, auch ohne sie, glauben mag,nach meinen schwachen, geistigen und körperlichen KräftenLast genug zu haben. Der Tod dieses Bruders schien ^mir keine geringe Last aufzulegen, und diese von weitembetrachtend erschrak ich davor; doch als es wirklich dazukam, machte mir der Herr diese Last sehr leicht im Ge- ,i,müth, so daß ich sie zwar fühle, aber doch recht gemäch-lich trage; was dies bedeutet, weiß ich nicht, vielleichtwill der Herr mich bald auf die eine oder die andere Artfrei machen. Wenigstens kommt es mir vor, daß jetzt,nun alle meine Brüder, die weit gesunder waren als ich,abgetreten sind, die Reihe an mir steht, und es geziemtsich nicht, daß ich mir Sorge mache über so bald vorüber-gehende Dinge. Mein Bruder starb in ziemlich guter Ge- A»müthsstimmung nach seinem Zustande, und kurz nachdem ck»ich ihn in einem mündlichen Gebete dem Herrn empfohlm Ä,hatte. Als ich das Letztemal vor seinem Bette an Dichschrieb, sagte er: Heute lasse ich diesen Freundzum Letztenmal grüßen. Am Tage, wo er begra-den wurde, erkrankte ein anderer guter Freund, ein voe- itar mellieiose, hier, und starb sehr schnell darauf, ob- ikzschon er sonst ein gesunder, starker Mann war, in dessen «i/dHause Versammlungen gehalten wurden. Dessen hinter-lassene Frau ist eine zum innern Leben berufene und ihmhingegcbene Freundin. 'ch