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LS.) So lange wir in unfern eignen Händen bleibenwollen, sind wir elend; wir sorgen und arbeiten, aber Didas macht uns noch elender; denn Gott macht das Eigne §Zi>zu Schanden, auf daß sich vor ihm kein Fleisch Drühme. (1. Cor. 1, 29.) Legen wir uns aber ganz indie Hände des Herrn, und lassen wir unfern eignen Wil-len, unsere Arbeiten und Sorgen ruhen, ihm allein die Ehre A jgebend: dann will, wirkt und sorgt er für uns auf einehöchst liebevolle Weise. Dann können wir Alles von sei- Diner väterlichen Hand annehmen, weil er dann in der MLhat die Hände in allen, auch den kleinsten Dingen hat, ,Wdie uns nach dem Fleische oder dem Geiste begegnen; und ^da erfährt man denn oft die Wunder seiner göttlichenVorsicht und Führung, und wie nach seiner weisen Lei-tung alle Dinge bei denen, die ihn lieben, zum GutenMitwirken. Wie billig und beruhigend ist es daher, un- ^ter Gottes Leitung immer einfältiger zu werden und we- « zder sich selbst noch die Dinge, die uns begegnen, zu viel Mzu besehen, zu beurtheilen oder dabei stehen zu bleiben,sondern in Allem sich blind und willenlos mit GottesWorhersehung und Führung zu vereinigen nach dem Wil-len des Gemüths; und so wie ein armes, kraftloses Kind-lein auf den Vater glaubend blickt, auch von ihm alleinHülfe und alles Gute zu erwarten. O, wie gut und wietreu ist der Herr! wie angenehm ist es seiner göttlichenMajestät, wenn seine Kinder ihm ganz vertrauen undnichts mehr in sich selbst suchen! Unser Haus muß ganz St«auf Jesus, unserm Felsen, ruhen, wenn es nicht wanken »l»soll; wir können es also ruhig auf ihn niedersinken lassen.Eine Mutter hat die meiste Sorge und die größte Liebe ^für ihr allerkleinstes Kind, das sich am wenigsten helfenkann und ihr die meiste Mühe macht. Die zärtliche LiebeGottes zu seinen Kleinen ist aber noch zarter. Er mache >, ^uns selbst zu solchen Kindern, aus daß er allein und ewig ^