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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Sieben und sechzigster Brief. ^

Das Vertrauen auf Gottes väterliche Güte und Führung ist ^der Stab und Stecken der innigen Pilger. DiesesVertrauen, wenn es nicht mehr theils auf Gott, theilS ^aus uns beruht, sondern auf Gott allein, wird zwar deinVerstände weniger bemerklich, gibt aber eine desto tiefere S>, ^cherheit und Ruhe; gerade wie ein Anker, der erst dann,wenn er wie verloren im Abgrund des Meeres liegt, das ^Schiff sichert. Ueber den Tod eines leiblichen Bruders derSchreibers. ^ A

In unserm geliebten Heilande JesusChristus, in dessen Namen alleinwir die Kniee unseres Herzens in ^ .der Zeit und Ewigkeit zu beugen zHwünschen, herzlich geliebter Bru-der! N, A

Deinen letzten angenehmen Brief vom 8. Februarhabe ich erhalten. Von Herzen vereinige ich mich mit istden Wahrheiten, die Du darin berührst, und was Du ^darin sagst mit Bezug auf Deinen Zustand und DeineStimmung erquickt mich, weil ich wenigstens so viel dar-aus ersehe, daß der Herr Dir noch das Haupt übersWasser halt, durch ein Vertrauen auf seine väterliche -NGüte und Führung, wie nackt dies Vertrauen auch seinmag. Dies tief verborgene Vertrauen ist der Stabund Stecken, von dem David singt und rühmtim Hui23. Psalm. Ich hege gute Hoffnung, bester Freund, daß AhDu mit mir noch einmal ein Held wirst im Loslassenund Verlieren Deiner selbst und Allem, woraus das in- n«nigste Vertrauen auf den Unsichtbaren geboren wird. Solange unser Vertrauen zum Theil auf uns und dem Unse- ^rigen und zum Theil auf Gott und seiner Gnade beruht,

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