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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Herrn schaffen können, ist der, daß wir unS gegenseitigwie Kindlein umarmen und uns so in Glauben und Liebe ,i«-in dem Herrn verlieren, dessen Schooß uns so innig of- Msen steht im süßen Namen Jesu. Es würde nichts mehr ^zu thun übrig bleiben als dies Eine, wenn die Seelen ,?e.genug verstanden sich loszulassen und Hinzuge-den; aber daran fehlt es oft so sehr, daß auch selten Ze- - Aimand wirklich dazu gelangt, bevor er es nicht mehr un-terlassen kann und so zu sagen durch die Führung des A«Herrn von außen und innen dazu gezwungen wird. Es Mgeht damit wie mit Jemandem, der in Gefahr ist zu er-trinken, und Alles ergreift, was ihm vorkommt, wäre esauch nur ein elendes Hölzchen, in der Hoffnung, sich noch H, ^über dem Wasser zu erhalten; aber die, welche so ihre MSeelen zu bewahren denken, werden sie verlieren, und m ^ jdiesem Verlieren liegt unsre Rettung, Ruhe und Gerau- , Umigkeit. Das Gewicht von Gottes Liebe beschwert und tzWbeängstigt das Herz, was widerstrebt, und wäre es auch ^noch so leise; aber kaum hat man es hingegeben, so machtdieses selbige Gewicht unfern Weg leicht und zieht unssachte hin zur Stelle, wo wir sein müssen. Laß uns, ^mein Lieber, dem Herrn nichts vorenthalten, sondern Ab "hles hingeben! Gott allein ist uns für ewig genug. Daß Uer uns ganz als sein Eigenthum besitze und uns rein nach ä»seinem Wohlgefallen leite! Wir müssen uns immer we-niger durch eignes Thun oder Beurtheilen in sein Werkmischen, wohl aber in Stille lernen warten, mit ge-schlossenen Augen einwilligen und mit Einfalt da- kchhin folgen, wohin er uns führt. Das Eigne ist in un-fern Grund, in unsre Kräfte und in alle unsre Handlun-gen eingedrungen, und dieses mengen wir in alle innereund äußere Gegenstände. Gott allein weiß dieses Uebelzu finden, und um uns davon zu reinigen, entzieht eruns oft sowohl das Eine wie das Andere, uns arm in