»35
durch seinen väterlichen Segen. Seine Hand ist in denkleinsten Dingen, und die geringsten Dinge, in ihm be-schauet, müssen uns dienen. In ihm, Vielgeliebter, sindwir, wie ich vertraue, schon vereinigt, ob wir uns gleichG;s«> körperlich vielleicht nicht wieder sehen; sollte es der Herraber anders fügen, dann wollen wir auch diese Erqui-Rn d« ckung mit Dank von ihm annehmen.mW Ich grüße Dich herzlich wie auch alle Diejenigen,welche bei Euch aufrichtig nach dem Herrn forschen. IchAdsi k«! empfehle mich Deinem und ihrem Gebete und bleibe durchRW die Gnade
Wh Dein
schwacher Bruder.
IM '
ni st k ————
!§ tzl!
Sl Mlkftst
Sechs und sechzigster Brief.
Bevor die Seele sich selbst ganz kann loslassen, geht es ihrwie Jemandem, der in Gefahr zu ertrinken Alles ergreift,was ihm vorkommt, um wo möglich sein Leben zu retten;aber der Herr weiß es ihr Alles zu entziehen, so daß sieendlich gezwungen ist, sich in ihm zu verlieren.
Der Herr sei mit Deinem Geiste. Inihm vielgeliebter Bruder!
Deinen Brief habe ich erhalten und schon oft im-Mi Geiste beantwortet. Ich danke mit Dir dem lieben Gott,der uns so viel Gemeinschaft der Liebe in ihm gibt undbewahrt; dafür, hoffe ich, werden wir ihm dereinst auf^ eine vollkommnere Weise in der großen Ewigkeit, die so^ nahe ist, und wo wir alle Wege seiner Güte gegen unsmit ungetrübten Augen schauen werden, danken. Dergrößte Nutzen, den wir einander unter dem Segen des