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auch die Wahrheit ist, daß Niemand den Wahrhaftigen «kennt so als es sich gehört, der nicht auch in dem Wahr- ^hastigen ist, was auch wieder seine Stufen hat, da jederSchritt zum Absterben und Ausgehen aus uns selbst uns ' ^immer naher zu Gott und mehr in Gott bringt; so wirdsich dieses Alles von selbst wohl fügen und entdecken, wennman nur einfach bei dem Herrn und dem Herrn hingege- L>^'den bleibt. Dann wird man von dem Herrn dahin ge- A!führt, wo man sein soll, und daß auf solchen Wegen, woes zu einer unaussprechlichen Unterstützung gereichen kann, r4«wenn man so einen tief verborgenen Eindruck in sich tragt,daß Gott gut, liebenswürdig und die Liebe selbst ist, weilsolches viel hilft, uns ohne Kummer in seine Hände zuverlieren. Denn gewiß erfährt man wohl mit Recht:daß Gott ein Licht ist und in ihm ist keineFinfterniß ( 1 . Joh. 1 , 5 .), und kann auch keine in «ihn kommen. Das Licht seiner göttlichen Gegenwart ent- ^deckt, bekämpft und verzehrt alles Dunkle des eignen Le-bens bis auf das Aeußerste und bis im Innersten, waskein ander Licht je so würde ausdecken können. Dies istdas Werk Gottes in den Herzen derer, die sich seinenHänden überlassen; und wie glücklich sind Diejenigen, die «i»darin beharren ohne zu wanken und zu verzagen! Dem Eidas Ende ist gewiß Friede, wie der Weg selbst eitel Liebeund Weisheit ist. Man wird auf diese Art und meistens,ohne daß man es spürt, immer armer, kleiner, nackter,einfältiger, sanfter, und um so zu sagen geschmeidiger, in- Hdem man keine Selbstständigkeit mehr in sich selbst noch «tzin Andern hat, und sich nun durch die Liebe mit Gott ^vereinigen und in ihm verlieren kann, in dem allein Fe- »Gstigkeit, Reinheit und Ruhe ist. Er behalte uns in Frie-den bei und in sich, unter allen Prüfungen und Anfällen ^von außen und innen, auf daß uns nichts verwirre undberücke, sondern im Gegentheil Alles zum Guten mitwirke H z