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nenbeS Kindlein stillt, so daß ich mich nicht zu beunruhi-gen und viel einzulaffen brauche, wie es auch gehen möge,obgleich der ganze sinnliche Theil u.s.w. bloß liegt. Dochgenug hiervon; Du weißt es besser wie ich, Vielgeliebter,was der Herr denm ist, die ganz vor ihm sein wollen,und wie viel Dank wir seiner liebenswürdigen Güte undBarmherzigkeit schuldig sind, daß er uns ausgeartete Ge-schöpfe gewürdigt hat, zu berufen mit einem so heiligenRufe, um ihm in der nacktesten Abgeschiedenheit, im Geistedurch die Liebe anzuhängen und zu dienen in dem innigenTempel, den er sich selbst in unserm Grunde aufrichtenwill. Der offene Eingang zu diesem tief verborgenen Hek-ligthume ist uns gegeben und gezeigt, Jedem nach seinemMaße, in dem süßesten Namen Jesu, als dem ewigenAusfluß von Gottes väterlicher Liebe; hierdurch führt eruns ein und schneidet ohne Erbarmen Alles ab, was inseinen göttlichen Augen unrein ist. Möchten wir ihn nurgewähren lassen, innig beibleibend, nachgebend, wartend;wie herrlich würde er sein Werk ausführen durch sich selbst!Wir sind ihm noch immer zu viel im Wege; unser Wol-len, unser Thun, unser Ueberlegen und alles Unsrigemuß ganz abfallen und ihm Platz machen. O, wie ge-ziemt sich das! Er mache Alles in uns schweigen auszärtlicher Ehrfurcht für ihn, der gegenwärtig ist in seinemheiligen Tempel. Amen!
Durch seine Gnade bleibe ich
Dein
schwacher Bruder in dem Herrn.