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find, nach der unverdienten Güte des Herrn, arme Pilgernach dem innigen Vaterlande der stillen und süßen Ewig. ^keit; was haben solche Fremdlinge nicht Alles an seltsa- Az.men Begegnissen, Anfällen, Prüfungen und Leiden in ih- A jrem Wandel von der Zeit, der Welt und von ihrem eig- Aßnen Leben zu erwarten! Welche fremden Mächte stürmennicht auf das Gemüth los! Spürt man noch etwas Le- ^den für irgend eine Sache oder einen Gegenstand außer "AGott, wie gut oder heilig es auch sein möge, gleich wird A,man beunruhigt, gebunden, ermüdet, ohne noch zu spre-chen von den Hindernissen und Leiden, die man auf dminnern Wegen der Entblößung und Vernichtung des tief ^eingewurzelten Eignen erfahrt, bevor der Geist sich wahr- ^Haft loslassen, sinken und mit Gott in der Nacktheit des ^Glaubens zuftieden sein will. Ich habe es lange gewußt'?und meinen Theil davon erfahren, wie eng und mühsam'""der Weg ist, um allein ohne sich selbst auf ihn fortkom-men zu können; aber er wird doppelt enger und gefähr-licher, wenn man sich dabei noch mit Andem abgeben soll,die auch gern durchzukommen wünschen. Was dringt als- ^dann nicht Alles auf das Gemüth ein! nichts als Stürmevon allen Seiten! so daß es oft scheint, das Schiffleinwerde nicht vor Anker liegen bleiben können, wenn der ^Ankergrund nicht so fest und sicher wäre. Dies habe ich, 7"wie mir däucht, nicht immer mit dem Gewicht gefühlt, V?als jetzt seit einiger Zeit. Daß ich es Dir schreibe, kommt, ^weil es mir nahe liegt, Dir ein wenig Anleitung zu ge-ben, mich dem Herrn mit Mitleiden aufzutragen, der ichin meiner Armuth mich auch noch mit andem Armen be--fassen muß. Doch sage ich dies nicht als Klage; derHerr ist gut gegm mich, wie unwürdig ich dessen auchfein mag. Er ist mir hinreichend in Allem, sagt meineSeele; er ist meine Stärke und Zuflucht; er stillt mich,wie eine liebende Mutter ihr gefallenes, krankes und rvei-