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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Ich grüße Dich herzlich, lieber Bruder, in diesem ^Verlangen, der Herr sei mit Deinem Geiste. Ich bleibe

Dein !

treu verbundener schwacher Bruder.

ßB

^wei und sechzigster Brief. s° !-

Der Herr läßt uns oft. auch nach dem Innern, in eine solcheStimmung grrathen, die uns anfänglich böse und schiid- ^lich scheint, aber aus der er für uns später den groß- .ten Vortheil entspringen läßt. Heilsame Frucht der wah-ren Erkenntniß unsers Nichts und des Alls Gottes.

md!

In unserm theuern Heilande Jesu, Mgepriesen in Ewigkeit, ehrwürdi- Lger und herzlich geliebter Bru- U

Deinen mir sehr angenehmen Brief habe ich mehr-malen mit Erbauung und Erquickung gelesen und im ^Geiste beantwortet. Ich würde dies auch früher mit der ^Feder gethan haben, aber sobald ich nur etwas Körper- ^kraft erlange, dann fallt mir so viel zur Last, daß wenig K,'Zeit übrig bleibt. Meistens aber bin ich außer Stande, ^mit Menschen umzugehen, was der Herr unbezweifelt soanordnet, um meinem Geiste einen Sabbath in seiner gött-lichen Gegenwart zu gönnen. Die Wege des Herrn ^sind eitel Güte und Wahrheit. (Ps. 25, 10.)Viele Dinge scheinen sich sehr natürlich zuzutragen, die ^nichtsdestoweniger auf übernatürliche Weise geleitet werden,und wohl besonders in Beziehung auf die, die des Herrnsind. So wird denn auch oft nach dem Inwendigen die