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Sieben und fünfzigster Brief.
Di« GemüthSvereinigung, die der Schreiber diese« mit vielenguten Seelen anfänglich gehabt hat, ist mit der Zeit wie-der verschwunden, weil er sie nicht mehr so nahe fand.Diese Vereinigung, soll sie dauernd sein, muß auf derVereinigung mit dem Herrn Jesu und auf der vollenHingebung an seine innere Führung gegründetsein. Aufmunterung auf dem Wege der inwendigenDunkelheit.
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In Christo Jesu, der unser Leben undHeil sei, herzlich geliebter Bru-der!
Deinen mir angenehmen Brief habe ich erhalten,^H"und danke Dir herzlich für Deine brüderliche Liebe, wieE^Mch dem Herrn, daß er uns so viel gegenseitige Gemein-E^.schast und Vereinigung in ihm und seiner reinen Wahr-. , 'heit gegönnt und sie bis auf den heutigen Tag erhaltenhat! Und ich weiß, daß er sie festhalten und in sich tie-H Mer aufnehmen wird bis in Ewigkeit, denn er ist treu,ch iil >und von dieser seiner Treue hängt die unsrige wie auchunsre ganze Seligkeit ab. O, wie wahr ist dieses! DuU kannst denken, daß da Viele waren, mit denen ich Ver-, » Migung des Geistes hatte und hoffte, weil ich bei ihnen""einen innigen Ruf, viel Emst, Treue u. s. w. sah; abernach einigen Jahren entzog sich mir dann der Eine, dannder Andere, so daß von diesen Vielen nur einigeWenige übrig blieben; nicht zwar, daß diese Abtrünni-gen gerade wieder zurück in die Welt kehrten, aber ichverlor zu meinem Leidwesen die frühere Vereinigung mitihnen; ich fand sie nicht mehr so nahe bei und im In-nern, sondern ich mußte so zu sagen heraustreten, umsie zu finden und lieb haben zu können; und damit sie
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