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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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unserm Heil; denn der Herr ist unendlich gut und treu,und wir wünschen ihm freie Hand zu lassen über unsund Alles, was uns betrifft. Dieses Herz hat er unsgegeben, und er wird um unsrer Schwachheiten willen,die wir verabscheuen, nicht unterlassen, sein göttlich Werlin uns zu vollziehen zu seiner eignen und ewigen Ver-herrlichung in uns. Wir wollen ihm dieses ganz einfältiganvertrauen und allein überlassen, und durch seine Gnadenicht mehr zu uns selbst zurückkehren. O ja, Herr, gibuns dieses, dann haben wir es! Amen.

Mein lieber Bruder, den ich im Geiste umarme, ichbin mit dem Anfang dieses neuen Jahres wiederum dank-bar gewesen, daß uns der Herr in diesem fremden Land!einander hat begegnen lassen, und uns so viel geistig!Gemeinschaft gegeben hat. Ich trage uns in meinerSchwachheit vor der Krippe dem Kinde Jesus auf, ihnbittend, daß er uns und auch Dich insbesondere in diesemJahre segne, uns in seiner göttlichen Obhut und Leitungausnehme und festhalte zu wirksamerer Einführung undVertiefung in den Geist seiner Kindlichkeit, Einfalt, Klein-heit und gänzlicher Abgeschiedenheit! Geliebter, wenn derHerr mich würdigt, mich zuweilen etwas merklicher indiese gänzliche Abgeschiedenheit einzusühren, dann sind wirgenugsam einander gegenwärtig, und ich habe Dich dannsehr lieb, auch die Andern, die mit uns nach Bethlehemwallen; es kommt mir dann vor, als ob ich Dir etwasGroßes zu sagen hätte, obschon es wahrscheinlich nichtsAnderes sein würde, als dies: Bruder, laß unsKindlein werden, und diesen guten Gottrecht lieb haben! Dies klingt so, als ob ich auf sehrangenehmen Wegen wandelte. Nein, jetzt nicht; esbloß eine einfältige, abgeschiedene Stimmung, in der ichmich wohl fühle, die ich aber nicht herbeirufen oder erklä-ren kann, und in der ich auf Gott vertraue. Da ich

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