geschiedenheit, bedachtsam und nicht übereilt zu verrichten,und nicht zu vergessen, oft einen andächtigen Blick aufdes Herrn Gegenwart in uns zu thun, aus daß keineschädliche Vermittelung zwischen ihm und uns eintrete oderstattsinde.
Zn ihm fühle ich mich sehr mit Dir vereinigt, inwelcher Vereinigung ich Dich herzlich grüße und mit vie-ler Zuneigung bleibe
Dein
in dem Herrn verbundener Bruder.
KjslS
Sieben und vierzigster Brief,
Bon den vielen Banden, die den Menschen an sich selbst und Wan das Geschöpf festgeknüpft halten. Er kann in seiner x? >Seele zu keiner wahren Ruhe und zu keinem wahren Frie- W»den gelangen, wenn er sich nicht gänzlich losläßt und A!les verliert in Gott durch den Glauben.
In der theuern Gnade unsers Hei-landes Jesu Christi herzlich ge- ^
z--unbi»!
Ihren lieben Brief habe ich erhalten, und mich in-nig mit den darin ausgedrückten Wahrheiten vereinigt,auch die Ergüsse Ihrer Liebe und Ihres Wohlwollensmit Rührung empfunden. Ich danke mit Ihnen demHerrn, der uns durch seine gütige Vorsehung zusammen-geführt, und uns eine so mannigfache Vereinigung desGeistes geliehen hat. Mein Herz wünscht von dem Herrnund vertrauet auch, daß der Herr unser Zusammentreffenund unsre Vereinigung seinem eigentlichen und einzi-gen Zwecke und Ziele entgegenführen werde; daß wir
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