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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Vier und dreißigster Brief.

An einen Freund, in schwerem Druck und Leiten liege«»,zum Trost und zur Aufmunterung.

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In Jesu, unserm göttlichen Haupl,und crstgebornen Bruder, sch,werthe und herzlich geliebt!«Freunde, lieber Bruder und lick,Schwester!

Ich brauche Euch wohl nicht zu sagen, daß ich, Eu«schweres Leiden und Trübsal kennend, von Grund meinet Ät«Herzens Theil daran nehme, und Euch innig dem HennM danbefehle, diesem mitleidigen Hohenpriester, der gelitten«Olhat und versucht ist (Hebr. 2, 18.) wie wir, uiMint«der darum auch wirksames Mitleiden haben wird und Hel «Ä.fen kann und will. Mein Herz spricht seufzend: Herr,;Ä«sieh, deine Kinder, die du liebst, sind krank!«,OJa, deine Augen sehen es wohl; erfülle dannsch«doch auch an Jedem von ihnen dein göttlich^Wort:Rufe mich an in der Noth, so will ichjetiei!dich erretten, so sollst du mich preisen." (MUH50, 15.) O ja, meine Vielgeliebten, es diene Euch zuniW,vollen Trost und zur Ermunterung, daß dieser Gott, un-Um,ser Gott, Alles sieht; daß seine väterliche Hand nicht al-Mglein Alles schenkt, sondern auch in Euch tragt. Wahrlich,

Ihr tragt es nicht allein; der Herr ist bei Euch, er wohn!in Euch und verlangt, daß Ihr Euch selbst und EureBürde auf ihn niederlegt. Wir sind ja die Seinigen;wir sind in seinen Händen; wir können so fest auf ihnvertrauen, daß er Alles gut machen werde, und daß dasEnde des Herrn herrlich sein wird. Nur noch ein Stünt-lein, und dann haben wir unfern Kelch geleert, und dn