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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Neun und zwanzigster Brief.

Ä, ^ Innigkeit der Geistesgemeinschast. Die Kindlichkeit macht.

daß man nichts von einander fordert, und zufrieden ist.wie es auch kommt. Mit dem Herrn sind alle Leiden^ dieser Zeitlichkeit zu ertragen. Seine innige Nähe undM E große Menschenliebe.

2 »-« Dein Schreiben ist mir zugekommen; es war mirfMiiu angenehm und erquickend. Dem Herrn Dank und Liebe? , dafür, daß wir einander durch seine gütige Vorsehung irr^ Thal dieser Welt begegnet sind, und uns zusammerrals Glieder, die zu einem göttlichen Körper gehören, ver-' " ^ einigt haben. (Ich denke an das Zusammenkommen derGebeine bei Hesek. 37, 7.) Daß der Herr dieses be-wirkt hat, daran kann ich nicht zweifeln. Ich kann Dirauch sagen, daß ich oft wie bei Dir bin, und Dich inmeinem Herzen finde, Dich im Geiste innig begrüßend,E Dich ihm innig anempfehlend, und mich selbst dann mit^'' Dir vergessend und verlierend, um nur in Gott ohne alleEinmischung zu ruhen, in dem seligen, Alles erfüllenden,Allem genügenden Einem, unserm Ursprung und un-scrm anbetungswürdigen seligen Ende und Ruheplatze, ge-segnet und geliebt in Ewigkeit! Amen.

Ich lese in Deinem Briefe dasselbe, was ich täglichin meinem Herzen lesen kann, nämlich, daß unsre Ge-meinschaft bleibt, und daß diese unsre Gemeinschaft

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In dem Herrn Jesu, der unsre einzigeHoffnung und Herrlichkeit ist,sehr werther und innig geliebterBruder!

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