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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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daran, wie cs geht? und was in uns nicht des Herr»ist, das darf auch nicht unser sein. Amen, Jesus!

Ich fühle mich oft gedrungen, den Zustand unsrerwerthen Schwester dem Herrn in Schwäche anzuempseh-len, und nehme herzlichen Theil an ihrem Leiden und andem Guten, das ihr der Herr dabei erweiset. Der Her,führt die Seinigen wunderlich, aber immer gut; und eswird eine Zeit kommen, in der wir mit Freude und Stau-nen über die Tiefe von Gottes Weisheit ausrufen:Mußte nicht Christus (Haupt und Glieder zusam-men genommen) Solches leiden, und zu seinerHerrlichkeit eingehen? (Luc. 24 , 26.)

Nun, lieber Bruder, ich muß jetzt endigen; ich um.arme Euch Beide im Geiste der Liebe, durch den wir,auch getrennt, verbunden bleiben. Nein, wir werden inEwigkeit nie geschieden werden: der Herr ist das Bandunsrer Vereinigung, er wird uns in ihm festhalten undvollenden; hört bann auch dieses Schattenleben auf, sobleibt er doch unser ewiges Leben und Wohlleben. Ver-herrlichung unserm Gott und dem Lamme, das für unsgeschlachtet wurde.

Ich bleibe, lieber Bruder,

Dein

m Liebe verbundener schwacher Mitbruderim Herrn.

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