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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Acht und zwanzigster Brief.

Gotr läßt den Seinigen nichts widerfahren, oder eS gereichtAlle» zu ihrem Heil und seiner Verherrlichung. Darumsoll man sich nur mit unbedingtem Glauben ihm überlas-sen, wie Kinder ihrem Vater.

In der Liebe, die nach t. Cor. 13, 8.nimmer aufhört, mir sehr theurerund innig geliebter Bruder!

Deine Briefe habe ich richtig empfangen und darausl« von Zeit zu Zeit gesehen, wie es mit der Krankheit un-lEserer lieben Schwester X. X. gegangen ist. Bis hierher«r hat der Herr geholfen; dieser gute Gott wird auch in Zu-'kunft Alles wohl machen. Sollte es auch zuweilen an-iders sein, als wir denken; dann einmal gegen, dann wie-Kcklder über unsre Erwartung; er hat beim'Geringsten wieO iiM beim Größten seine Absichten, und solche" Absichten, dieME seinen Angehörigen immer zum Heil und zur Verherrli-, da» « chung ihres Gottes gereichen. Und was haben wir mehrzu wünschen, mein lieber Bruder, als daß es so gehe,wie es geht? Liegt nicht unser ganzes Heil in unscrmGott und darin, daß sein Wille an uns geschehe, nichtaber in den Dingen, die uns begegnen? Diese sind nur^ Schale, Gott und sein Wille aber sind der Kern, der inder oft unansehnlichen Schale verborgen liegt; wir müs-sen Kinder sein, die nur einfältig zusehen und einwilligen,und sich über Alles freuen, was der Vater thut, undbloß darum, weil es der Vater thut. Ist dem nicht also,lieber Bruder? Fühlen wir nicht, wie nach des Herrninnerer Führung sich Alles nach dieser kindlichen Einfalt,Kleinheit, Biegsamkeit und unbegrenzten Hingebung imGlauben neigt? Wir gehören ja dem Herrn an mit Leibund Seele. O, das köstliche Wort! was liegt uns also

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