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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Umkehren, zum Hinschauen nach Gott allein, in dessenHände ich mich legte, nur von und in Ihm mein Hei!erwartend. Ich mußte bleiben was ich war, nämlich einarmes, unwürdiges, nacktes Kind, mit dem Gefühl diese,Worte des Psalmisten (6-2, 26.): Meine Seele iststille zu Gott, der mir Hilst. Aber meineSeele harret nur auf Gott; denn er ist meineHoffnung. Und dieses, sage ich, versetzte mich in eineEinsamkeit mit Gott, die mir köstlich war, und zu wel-cher ich wünsche, daß wir für die kurze Zeit, die wir nochhier aus Erden ausharren müssen, inniger eingeführt unddarin festgehalten werden mögen. Wem die Creatur nochanklebt, wer noch vom Seinigen mitbringt, wer noch Stü,tzen außer sich hat, der ist noch nicht recht einsam beiGott, der doch allein und für ewig genügt. Gewiß, LnHerr ist treu und gut, lieber Bruder: er lockt und führluns in eine Wüste, wo er freundlich mit uns redet. (Ho-sea 2, 14.) Wagen wir es nur mit ihm, und geben wiruns, ohne umzusehen, im Leben und Tode in seine Hände,alles unser Heil nur von ihm erwartend, dann werdenwir nicht zu Schanden gehen. Amen, Jesus!

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Ich bleibe

Dein

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in dem Herrn verbundener Bruder.Mülheim, den 8. October 1733.

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