dem Herrn zu empfehlen. Der Herr Jesu segne, reinigeund bewahre sich seine Auserwahlten! Amen.
' E!kls> Ich bleibe
Dein
durch die Gnade verbundener Bruder.
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SW sieben und zwanzigster Brief.
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Zustand der inwendigen Leere und tiefen Einsamkeit, in wel-chen der Schreiber dieses vom Herrn bei einer Krankheitgestellt wurde.
Lieber Bruder in dem Herrn!
Ich glaube, daß Deine Liebe wieder zu wissen ver-langt, wie es jetzt, seit meinem letzten Briefe, mit mirin meiner Schwäche gestellt ist. Es scheint seit wenigenTagen etwas besser zu gehen, so lange es dem Herrn ge-fällt, so daß ich wieder einen kleinen Brief schreiben kann.Sonderbar ist mir zu Muthe gewesen. Zuhören, sprechen,lesen, schreiben, wie wenig auch, griff mich dergestalt an,daß ich Alles darangeben mußte und auch wollte, sehend,daß es des Herrn Wille war, so daß ich in jeder Hin-sicht mich wie ein kleines, zu Allem unfähiges Kind fühlte.Gänzliche Einsamkeit war mir ausnehmend erquickend,und die volle Abgeschiedenheit von der Crcatur und Ent-äußerung aller Stützen in mir selbst und in dem Crea-türlichen führte mich zu einer Einsamkeit mit Gott undder Ewigkeit, in der ich die Wahrheit mit erneueter Kraftempfand. Glaubend, daß ich sterben würde, gerieth ichin Nachdenken über mich selbst, gerade als wenn ich et-was in mir hätte suchen wollen. Aber die Beängstigung,in welche ich dadurch gerieth, trieb mich bald wieder zum