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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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lassen und die Gegenwart mit heiliger Unbesorgtheit undohne viel Nachgrübeln willig hinnehmen, wie sie fällt,und mit weichem, kindlichen Herzen mit den drei Män-nern singen: Tag und Nacht lobet den Herrn!Licht und Finsterniß lobet den Herrn! prei-set und rühmet Ihn ewiglich! Hierzu verleiheer uns bis . ans Ende seine Gnade, um unsers lieben Je-sus willen! Amen.

Ich grüße Dich, mein lieber Bruder, und umarmeDich im Geiste der Liebe, mit dem ich bleibe

Dein

in dem Herrn verbundener Bruder.

Mülheim, den 29. August 1738.

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Fünf und zwanzigster Brief.

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Trost eines Freundes bei dem Verlust seiner Gattin.

In der theuern Gnade Jesu Christiherzlich geliebter Bruder!

Die Weisheit wird Dich bei dem schmerzlichen Ver-luste Deiner geliebten Ehefrau belehren, daß es geradeder Hauptzweck bei dieser und allen andern ähnlichen Füh-rungen des Herrn ist, uns Alles zu nehmen, und unsvon Allem zu entwöhnen, wie heilig und unschuldig esauch sein möge, damit er uns in eine Wüste und inner-liche Einsamkeit führe, um darin desto freier und freund-licher zu unserm Herzen reden zu können. O, Einsam-keit voll göttlicher Verborgenheiten und Wunder! wie we-nig wirst du erkannt! wie wenig Seelen verstehen, wases heißt, recht einsam mit Gott umzugehen! Wir neh-

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