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Vier und zwanzigster Brief.
Sicherheit des Weges vom dunkeln Glauben, läng- welchemuns der Herr aus uns herausführen muß, damit Er derGrund und das Lebe» unsrer Seele werden kann.
Zn unserm Herrn und Heilande JesuChristo, der unser einiges Lebenund Heil in Ewigkeit ist, wer«ther und sehr geliebter Bruder!
Deinen mir angenehmen Brief habe ich richtig erhal--Dein Weg des bloßen und dunkeln Glaubens inkindlicher Ergebung an den Herrn unfern Gott im Na-km Hmj men Jesu ist ganz gewiß ein Weg des Herrn, und derifmjeck allersicherste, den der Herr auch besonders für uns erwählt^ haben scheint, und den wir ohne Ihn nie gefundenmW haben würden, weil die Eigenheit lieber Licht, Stützenund Leben behalten will. Hier muß die Creatur sich ver-H iiii A lieren und weichen, und hier ist sie genöthigt, AbstandH slimd ihrer selbst zu thun, wodurch die reine Tugend, Wahrheit,mW Freiheit, das Vertrauen und alles Heil entsteht, indem«k«l> Gott selbst dann immer mehr und vollkommner Grund1W i!ci und Leben der Seele wird. Unser eigenes Wirken undkck Denken verhindert und trübt die Arbeit des Herrn in unsjundii' sthr; darum ist ja die Weisheit des Herrn zu lieben, mitder er uns die Hände gebunden und die Augen verschlos-sen hält, damit wir uns ganz ihm hingeben, allein vonseiner Gnade leben, und ihm mit der kindlichen Einfalt. M folgen, die er so sehr liebt. Gepriesen und verehrt sei derHerr, der Alles gut macht, und bis zum Ende gut ma-chen wird! Wir wollen daher nur Kinder werden undbleiben, ohne uns vorab um des Vaters Wege und Ar-beit mit uns zu kümmern, die Zukunft dahingestellt sein
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