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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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51
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Achtzehnter Brief.

K», ß

Das rechte Grüßen ist eine gegenseitige geistige Handreichung,und kann nur im Namen Zesu, dem Born der Liebe, ge-schehe».

In der Gnadeder!

Jesu sehr werther Bru-

Ägk»! Da ich heute dem Freund IV. IV. schreiben muß, so»Ä»k kaim ich nicht unterlassen, Dich auch in Liebe zu begrü-Mjjßen, was ich hiemit von Herzen und in Jesu Namenlchmikthue. Das rechte Begrüßen ist eine innige Zuneigungi(«jiund Liebe, oder wie die Schrift sagt bei Philemon (B.Pigt zii7.): Die Herzen der Heiligen sind erquickt dadurch; es«twj ist die verborgene Handreichung des Geistes, wodurch wirMyeinander (so viel davon in uns ist) die göttliche GnadeUM und Kraft, den göttlichen Frieden und das göttliche Le-«Mben wirklich mittheilen. Dieses Begrüßen kann nur inA,,«Jesu Namen statt finden, als dem im Geist geöffnetenIllng iijLiebesbrunnen, aus dem wir mit Glauben im Augenblick«A schöpfen müssen und können, was wir einander mittheilen.

Denn wir haben nichts Anderes in uns, das wirklich gut^^ist, um einander mitzutheilen, weil wir von der Eigen-d heit zu sehr zurückgehalten werden, die nur für sich selbst> 2 sorgt, das anzieht und festhält, was ihr behagt. Aber..z^die göttliche Liebe Jesu lehrt uns das, was sie selbst ver-^ .. richtet, nämlich: ein beständiges Ueberfließen, Mittheilen,Umfassen u. s. w. Sie führt den Geist aus der Enge""kW " ^ Weite, aus dem Mangel in den Ueberfluß, ausf ' dem düstern Schmerzensreiche in das kindliche Paradies^ voll Wohlleben, Friede und Freude; wovon man, wie dieKinder, ohne Sorge für Mangel, einander gerne schenktund mittheilt, zur Verherrlichung Gottes in dem Sohne

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