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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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seiner Liebe. So begehre ich Dich und alle Gottsuchende,denen Du auf der Wanderung begegnen möchtest, zu grü-ßen im Namen Jesu und in den Eingeweiden Jesu Christi(wie es im Grundiert heißt Phil. 1, 8.). Er selbst reist«Dir, was Dir auf alle Weise und überall Noth thut, ausdaß Du ihm wohlgefällst, und Du beständig Frieden i»ihm findest. Oeffne ihm Dein ganzes Herz, aus daß eies fülle mit seiner Liebe, die dem alten Menschen denTod, dem neuen Menschen aber das ewige Leben hie,und nachmals bringt! Amen.

Ich bleibe

Dein

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in der Gnade verbundener Bruder.

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Neunzehnter Brief.

Das Werk der Heiligung muß durch die Gnade Gottes hierin uns vollendet werden. Ohne eine beständige Verleug-nung und ein fortwährendes Absterben unsrer selbst kamman im Christenthume durchaus nicht fortschreiten, demhierin besteht eigentlich das Joch Christi.

In Jesu zärtlich geliebte Schwester!

O, daß doch die wenigen Tage des Lebens, die unsnach Gottes unerforschlicher Weisheit und Güte zu unsrerhöchst nothwendigen Heiligung noch vergönnt sind, nichtvergebens verstreichen mögen! Wer weiß, wie nahe dasEnde dieser Gnadenzeit vielleicht schon ist? Und doch ha-ben wir den schmalen Weg der gründlichen Verleugnungkaum betreten; wann wird er doch zurückgelegt sein? wasnicht in der Ewigkeit, sondern hier in der Zeit, durch dirGnade Gottes geschehen, ja nothwendig geschehenmuß, weil wir sonst das Angesicht Gottes nicht anschaum

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