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seine Hände legen. Dahin muß cs kommen und dabeimuß es bleiben, oder wir genügen weder Gott noch uns,und sitzen vor wie nach in der Enge. Ein Christ ist ent-weder eine sehr wichtige Sache, oder gar nichts. Diesevolle und ewige Hingebung an Gott, wo man wie einSterbender seine Augen allem Leben in der Creatur undin sich selbst schließt, um dem Rufe Gottes, es koste wases wolle, zu folgen und Gott allein als sein Antheil zuerwählen; dies, sage ich, ist höchst wichtig, aber auchdurchaus nothwendig. Eine schwere, schmerzliche Hand-lung für die menschliche Natur und für die Eigenliebe,die aber dem beschwerlicher fällt, der noch unentschiedenvor ihrer Ausführung steht, als dem, der sie ver-richten will und aus führt, und die dem Geiste Raumund Frieden verleihet, wenn sie gethan und gut gethanist. Laß uns, mein Freund, tapfer und mit ungehcuchel-ter Aufrichtigkeit auf die Seite Gottes gegen uns selbsttreten, und dem gekreuzigten Jesus folgen ohne umzuse-hen; der Herr wird uns schon durchhelfen. Folge Jesumund bekümmere Dich nicht um das, was Andere thun;verurtheile Niemanden; aber richte auch nach keinem An-dern Deine Gottseligkeit; gib Dich in die Hände desHerrn, wie den weichen Thon in die Hand des Töpfers,daß Er Dich selbst forme, und aus Dir mache, was ihmgefallt. Du darfst weder im Auswendigen noch im Gei-stigen Deinem natürlichen Leben und Deiner natürlichenTüchtigkeit zu viel nachgcben, und verwickele Dich nichtohne wirkliche Nothwendigkeit in zu viel Geschäfte. Ichkenne Deine Arbeiten nicht, noch weniger Deine Lebens-weise und Lage; aber das weiß ich, daß der am ruhigstenund sichersten lebt, der am wenigsten mit der Welt undweltlichen Dingen zu schaffen hat, die so leicht das Herzund die Andacht zerstreuen, und das zarte, geistige Lebenunterdrücken. Was wir im Zeitlichen thun und verrichten