4 »
lef.
1 kW
' Ä
PMPllil»z m
hi», damlkzn«^n mdn ill dül ik
idii>da»ik
I
r M
!>!>
und das Blut unaufhörlich in Umlauf bleiben. KeinemGliede gehört das Geringste davon eigenthümlich zu, bliebebeides in einem Gliede verschlossen; ein solches müßte ster-ben; Empfangm und Wiedergeben aber erhält sein Leben.Ach! wie wenig wird heut zu Tage die herrliche Verbin-dung und Gemeinschaft des Körpers von Jesus Christusempfunden! bloß darum, weil man sich auf mehr alseineArt zu viel im äußern und zu wenig im inner» geistigenLeben aufhalt. Legte man sich mehr darauf, um grö-ßere Acht zu haben auf die tief verborgene Kraft derLiebe Gottes, die uns mit der größten Zärtlichkeit nachinnen ruft, und uns auf der Stelle zur allgemeinen Er-tödtung des natürlichen, sinnlichen und eigenen Lebensführen will; genügte man diesem Rufe mehr, welchenRaum und welche Kraft würde nicht unser Geist allmäh-lich erhalten, um nur durch und vor dem Herrn zu leben;wie würde man immer mehr den großen und wahrenWerth empfinden, der in der Gemeinschaft mit Gott undder Gemeinschaft der vor Gott Heiligen verborgen liegt!Herr, komme uns zu Hülfe!
Mein Vielgeliebter, Du bist alt und ich bin schwach,wir haben alle beide Ursache, zu erwarten, daß wir balddiese fremde Welt verlassen. Nun, so laß uns danndurch die Gnade immer mehr wahre Fremdlinge in der-selben werden; laß uns fest und innig auf unfern Postenbleiben, dem Herrn nahe, und uns mit dem Geiste gleichsamverlieren in dem Ewigen, wo wir zu Hause sind; dennwahrlich, es ist uns heilsam, dem Herrn im Leben undSterben nahe zu sein. Wir sind einander dann auchnahe im Herrn, bis daß wir für ewig eins werden inseiner Herrlichkeit. Er selbst bereite uns für dieses großeHeil! Amen.
Ich empfehle mich zu diesem Zwecke Deinem Gebetund dem anderer lieben Freunde, die ich bei dieser Gele-