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Vierzehnter Brief.
Wir können als Glieder eine- geistigen Körper- einandernicht nütze», und sind auch nicht für den unmittelbarenEinfluß de- Herrn empfänglich, wenn wir nicht, jeder fürsich, bei, ja selbst in Ihm, als dem Haupte diese- Körper-,mit asten Wünschen unser- Herzens bleiben.
Sehr geliebter Freund und Bru:der!
Deinen lieben Brief habe ich zu rechter Zeit erhaltten; es ist mir immer erfreulich,, Nachricht von DeinemWohlbefinden zu bekommen. Wir müssen ja Glieder ei-nes göttlichen Körpers sein. Ach! daß wir einander dochals solche einigen wahren Nutzen und Segen erweisen undbringen könnten, zur Stärkung und Förderung unsererSeelen in dein Herrn, und zur Verherrlichung seiner Ma-jestät in unserm Geiste! Soll dies geschehen, dann mußjedes Glied nach seinem Maaß und seiner Lage innig beidem Haupte bleiben, und ihm in Glauben und Liebe an-hängen, auf daß unsre Gemeinschaft sei in dem Vaterund seinem Sohne Jesus Christus. Suchen wir dahermit Innigkeit und vollem Willen bei und in dem Herrnzu bleiben, verschmähen wir außer Ihm jede Stütze, jedesLeben, und lassen wir alle ledige Stellen unsers Herzensin friedlicher Demuth nur für ihn offen, so gut wir kön-nen und vermögen; — dann sind wir fähig, um denEinfluß des Lebens und der Liebe sowohl unmittelbar ausdem Haupte, als mittelbar von den übrigen Gliedern auf-zunehmen, und wir werden dann immer weniger aus unsselbst schöpfen, was wir Andern reichen. Es ist für dieErhaltung des Körpers nothwendig, daß die Lebensgeister