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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Im thruern Ruf zum inwendigenKönigreich, das da besteht in Ge-rechtigkeit, Friede und Freude,in dem heiligen Geist vielgelieb-ter Freund und werther Bruder!

Bon ganzem Herzen wünsche ich Dir, Deiner liebena: Ehefrau und Deinen lieben Hausgenossen den Frieden desHerrn. Der Herr sei mit Euerm Geiste, und gebe unslkmEstt! alle die nöthige Treue, um Ihm in seinem theuern RufechmU» zu folgen, auf daß wir Menschen nach seinem Herzenk kßsiij werden mögen! Ach, liebster Freund! könnten wir dochschling»« mehr und wirksamer in dem Herrn zusammen sein, nachkm O s dem Bedürfniß unsers innigen Rufes! welchen FriedenS zn tzU würden wir genießen, wie einander in Wahrheit segnenund erquicken können, wenn schon wir auch körperlichr Md sch nicht oft bei einander wären! Ich zweifle nicht, oder«mk Du wirst es mit mir von Zeit zu Zeit immer mehr füh-mMit! len, daß das wahre Innere durchaus keine Vermischung«BM dulden kann; der Herr will es rein und allein sein; undwo Er es allein sein soll, da dürfen wir selbst es nichtsein; wir müssen Ihm weichen, und sowohl das Haus alsMN U auch die Schlüssel dazu (unfern ganzen Willen) einhändi-gen, damit er als Herr und Meister mit uns verfahren,und in uns leben kann. Auch ist der Herr unedlich treuim Verrichten seiner göttlichen Arbeit in uns, im Erlösenunsers Geistes und im Führen desselben ins Freie. SeineFührung im Innern und seine Vorsehung imAeu-''' ßern über uns geht mit großer Weisheit und Güte vorsich; möchten wir uns ihr nur recht innig überlassenund auf sie merken, nirgends Fertigkeit suchend, als inGott und seinem Willen, so wie wir diesen durchseine innere Führung und durch seine Vorse-, Md" hung kennen lernen. Darin besteht unsre Treue, und