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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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(Luc. 14, 23.) Ich finde nirgends andere Nahrung; eSist Alles dürre und mager außer dem Grunde^ des Herzens, in dem Jesus ist. Er, er selbstführe uns hin, und bereite uns nach seinem Herzen, undl lasse uns in Ihm finden, was außer ihm nicht gefundenwerden kann, nämlich: Leben und Ueberfluß.

In ihm grüße ich Dich herzlich und bleibedkm . . Dein

durch die Liebe verbundener Bruder.

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Dritter Brief.

Von der immerwährenden Thäti'zkeit der göttlichen Liebe undGnade, um das Reich Gottes, welches uns in IesuS wie-der nahe gekommen ist, in unseren Herzen zu offenbaren.Stille und Einfalt werden, da es zwei Haupteigen-schasten Gottes sind, auch uns nöthig sein, um mit Gottvereinigt werden zu können. Wie man am besten zu die-ser Stille und Einfalt gelangt.

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Von Herzen geliebte Brüder in demHerrn!

Ich wünsche, daß Euch dieser Brief noch treu beidem Herrn finden möge. Es war mir, Geliebteste, er-quickend, daß wir diesen Sommer noch einmal in Liebeauf unsrer Pilgerreise aus der Zeit in die süße Ewigkeitzusammcnkommen konnten. Wie oft habe ich mich seitdemin meiner Kränklichkeit nicht bewogen gefühlt, Euch Bei-den, meine lieben Reisegefährten, die ich, ungesucht, fand,alle Stärkung, allen Trost und Fortgang auf dem ver-borgenen Wege des Herzens zu wünschen, wiewohl ichdies nicht immer, wegen vielerlei Abhaltungen, mit derFeder thun konnte.

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