Schatz seiner Werke für sie durch diese Ueberse- ^tzung vermehre. Möge das Lesen dieser Briefe st- ^ihnen den Nutzen, den Trost und den Genuß ^'
gewähren, den ich daraus geschöpft habe. Die ^
Uebertragung derselben in unsre vaterländische k' ^Sprache darf wahrlich keine Arbeit genannt wer-den; denn es war eher ein süßes, erbauliches . '
Vergessen aller irdischen weltlichen Beschäftigunsgen, die uns arme Creaturen leider nur zu viel kWvon dem abziehen, was allein Noth thut. Wennder in diesen Briefen so reichlich ausgestreute Saa- « ^men auch nur in einigen wenigen Gemüthern dirkß
Wurzel schießt, und in ihnen das vom Versucher iiMausgeworfene Unkraut, was leider so sehr über- >
Hand zu nehmen droht, erstickt, so werde ich dies ja«
als den schönsten, als den einzig von mir gesuch- Will
ten Lohn bei dieser Bearbeitung betrachten, und WH
den Herrn mit Inbrunst danken, daß er michwürdigte, ihn dadurch verherrlichen zu dürfen. «W
Jetzt nur noch ein paar Worte zur Erläute- W,
rung der Briefe Tersteegen's.
Daß er diese Briefe, auch nicht mit der ent- jW,ferntesten Ahnung, sie könnten je öffentlich erschei- in ^nen, schrieb, ist klar. Es sind die kunstlosen ^
Ausdrücke seiner Gefühle, seiner Uebcrzeugungen, i« ^
seines Glaubens, die er seinen Freunden mittheilt,