Vorwort des Uebersetzers
Aaß ich beinahe hundert Jahr alte Briefe über-setze und bekannt mache, würde wohl einer Recht-fertigung bedürfen, wenn es nicht Briefe Ter-steegen's wären. Es gibt ja, Dank sei dafürder Gnade unsers guten Gottes, wie tief auchdie Welt im Argen versunken sein möge, dochnoch eine Menge gläubiger und frommer Gemü-ther, in denen die Worte eines Mannes wieTersteeAeil immer Anklang erregen, die, wieer, gerne Alles verlieren. Alles loslassen, um sichmit ihm in Gott wiederzufinden; die, wie er,nichts von sich und ihren Werken, sondern Allesnur von der Gnade unsers gütigen Schöpfers er-warten; die, wie er, ihre Zuflucht und ihr Heilallein in Jesus suchen und finden, um durchdiesen wie Kindlein in Gott einzugehen.
Für solche gottergebene Seelen bedarf es wahr-lich keiner Rechtfertigung meiner Arbeit; sie ken-nen den Werth und die Verdienste Terstecgen's
und werden es mir Dank wissen, daß ich den
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