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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
Entstehung
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Beantwortung ihrer Fragen, Lösung ihrer Zwei-fel, Beruhigung ihrer aufgeschreckten Gemächer,niedergeschrieben, wie sie ihm vor den Geist ka-men, ohne dabei auf zierliche Phrasen und Wortezu achten. Man fühlt bei jeder Zeile beinahe,wie durchdrungen er von seinem erhabenen Ge-genstände war, zugleich aber auch oft, wie unzu-reichend unsre arme, menschliche Sprache ist, umEmpfindungen und Gefühle auszudrücken, dieuns zwar klar im Innern des Geistes sind, de-nen aber Worte zu geben vielleicht die Spracheder Engel noch nicht einmal vermag. Da nunüberdem diese Briefe an Personen geschriebenwurden, welche mit TersteegM vertraut wa-ren, seinen Glauben, seine Gefühle theilten, sobedurfte er keiner weitläufigen Erklärungen, umsich begreiflich und verständlich zu machen; eineAndeutung, eine Hinweisung genügte. Darumist es durchaus erforderlich, daß Jeder, der wahr-haft Nutzen aus diesen Briefen ziehen will, siemit Aufmerksamkeit lese und überdenke. Hierzufordert uns schon der holländische Herausgeberin seiner Vorrede auf. Unbclohnt bleibt dieseAufmerksamkeit gewiß nicht. TerSteegM sprichthier besonders nicht sowohl zum Verstände seinerFreunde, als zu ihrem Herzen und Gemüth. Wer