St. Geneviöve in edlem klassizistischem Stile und dieNationalbibliothek im Stile Louis XIII. erbaute. BeiHittorf arbeitete um jene Zeit ein Freund von Leins,Louis ElsäßerH, der Bruder des späteren Leibarztes,ein genial angelegter junger Mann, dessen vielversprechendeLaufbahn aber bald darauf durch die Schwindsuchtjählings abgebrochen wurde. Nicht weniger Anregungzog er aus dem Umgänge mit einem andern Landsmann,der schon im Jahr 1835 nach Paris gekommen war,Karl Etzels, dem berühmten Ingenieur. Die beidenFreunde wohnten in demselben Quartiere (Rue des Sts.Pöres 27) und schwärmten miteinander für Musik.Mit zwei Hessen, dem nachherigen Kapellmeister Mangoldin Paris, und einem Kaufmann Ewald zusammen hat-ten sie ein Singquartett und hörten, so viel sie konnten,von klassischen Musikwerken. Viel Umgang pflegte Leinsauch mit einem Maler, August Canzi, einem Bruderder württembergischen Hofsängerin Wallbach, der alsPorträtist von Ruf im Jahre 1866 in Pest starb.Canzi malte das Bildnis des Freundes in Oel undward wohl Veranlassung, daß sich dieser selbst eine Zeitlang mit dem Gedanken trug, zur Malerei überzu-gehen. Sein kurzes Gesicht hielt ihn davon ab.Schwerer vielleicht widerstand der junge Architekt einerandern Versuchung, dem Uebergang zum Jngenieurwesen.Vermutlich auf Etzels Zuspruch, der diesen Schritt schon
i) Geb. zu Neuenstadt a. d. L. am 6. Nov- 1811, gest. daselbstam 31. Jan. 1837. Nach einer Familienitberlieferunc, soll vonihm der Entwurf zu der Place de la Concorde in Paris her-rithren
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