gemacht hatte, trat Leins von Labronste in das Bureauder Ingenieure Flachat und Pötiet über. Ter Chefvon Etzel, Clapeyron, Oberingenieur der Paris-St.Germain- und Versailles- (rivo droits-) Eisenbahn er-laubte ihm die häufige Besichtigung der Bahnarbeiten.Doch that er sicher wohl daran, sich durch das Ent-gegenkommen der damals gewaltig emporstrebendenEisenbahntechniker nicht der Architektur untreu machenzu lassen. Er wäre auf diesem Felde schwerlich einebenbürtiger Rivale seines Freundes Etzel geworden.Man schnitzt die großen Ingenieure aus härterem Holze,als die Natur für ihn verwendet hatte. Weniger ge-fährlich war eine weitere Verlockung, die zur Kunst-schriftstellerei. Ludwig Förster, der Herausgeber der«Wiener) Allgemeinen Bauzeitung, gewann ihn, wahr-scheinlich durch seinen Mitarbeiter Etzel, zum Vertreterseiner Zeitschrift in Paris und veranlaßte ihn dadurchauch zu einigen eigenen Beiträgen in jenen Jahren.Leins war sicher der rechte Unterhändler bei den fran-zösischen Fachgenossen. Seine zuvorkommende Verbind-lichkeit und sein heiteres Wesen machten ihn den Fran-zosen ungewöhnlich sympathisch; außerdem kam ihm einspäter in Italien, Spanien und England gleicherweiseerprobtes Sprachtalent zu statten. Er Hütte wohl Pariszur bleibenden Heimat machen können, aber es zogihn doch im Jahre 1840 wieder nach Stuttgart zurück.
Hier bekam der bauthatendurstige junge Mann zu-nächst freilich nur einige sehr unbedeutende Aufgaben,zum Beispiel die Neueinrichtung des Magazins derKellerschen Tuchhandlung in der Kanzleistraße und desLadens von Konditor Roth in der Kronprinzstraße, den