K. Etzel
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Wien über. Er arbeitete daselbst fleißig an der Bau-zeitnng mit und führte zuerst in Verbindung mitFörster, später allein in Wien, Brünn, Vöslau und ananderen Orten mehrere Hochbauten aus. Die italienisch-österreichische Regierung veranlaßte ihn im Jahre 1840zu einer Reise in die Lombardei, um ein Gutachtenüber die Trace der Bahn von Mailand nach Monzaabzugeben.
Inzwischen machte inan in Württemberg doch Ernstmit den Eisenbahnen. Die Regierung wandte sich unter-anderem auch nach Paris um eine Autorität im Eisen-bahnbau und bekam von dort Herrn Etzel in Wienempfohlen. Einunddreißigjährig trat dieser nun imJahre 1843 als Oberbaurat in den württembergischenStaatsdienst, entwarf ein Eisenbahnnetz für das Land,verteidigte die auf seine Vorschläge gegründeten Anträgeals Regierungskommissär in der Ständekammer undübernahm nach Annahme derselben die Leitung derLinie Plochingen-Stuttgart-Heilbronn. Vom Jahre 1844an redigirte er mit dem späteren württembergischenEisenbahndirektor Ludwig Klein die Eisenbahnzeitung,für die er in den ersten Jahren selbst sehr viel schrieb.
Die Stockung des württembergischen Eisenbahnbauesim Jahre 1848 führte ihn wieder nach Wien, vonwo er aber bald zur Ausführung der Linie Bietigheim-Bruchsal mit dem großartigen Enzviadukt nach Würt-temberg zurückkehrte.
Die gelungene Vollendung der vorerst nicht weitergeführten württembergischen Staatsbahn, wozu nament-lich auch der von ihm projektirte Albübergang beiGeislingen gehörte, verschaffte Etzel im Jahre 1852
Wiutterlill WürttcmberüNche Kimjtler. 26