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K. F. Beisbarth
Kultministerium erworben und mit der ersten vereinigtworden.
Neben diesen öffentlichen Verwendungen gingen aberdie selbständigen Arbeiten des rastlos thätigen Mannesimmer nebenher. Es würde ermüden, wollten wir alle
seine Entwürfe von kleineren Architekturstücken aufzählen;über das ganze Land hin finden sich Altäre, Kanzeln,
Taufsteine, Orgeln, Chorgestühle und Grabdenkmäler, ^ «
welche von dem wachsenden Vertrauen zeugen, das man
in seine Kunst setzte. Wir wollen hier nur an die von
1846 an geschaffenen Zeichnungen für die Architektur
und Ornamentik der nach Neherschen Entwürfen ge-
malten Fenster in der Stuttgarter Stiftskirche, an das :Ä>' ^
Kriegerdenkmal in Rottenburg am Neckar, an das Grab- nitilik«
denkmal Ehr. Fr. Stälins auf dem Pragfriedhof er- ;si!V
inner». Die in Stuttgart nach den fünfziger Jahren -MM
neu erwachte Bauthätigkeit brachte ihm auch größere
Aufträge für Privatbauten. Das große Wohnhaus Mi«
Ecke der Olga- und Gaisbnrgstraße mit dem dasselbe
zierenden Renaiffancebrunnen, das Bohnenbergersche
Haus in der Olgastraße in grücisirender Renaissance . ,
und die ehemals Singlesche Villa (Mörikestraße 18) mit ^
Anklüngen an den russischen Stil verbürgen ihm einen
ehrenvollen Platz in der Baugeschichte der Stadt Stutt- " ' ^
gart. Von seinen auswärtigen Bauten wird namentlich ^ dal--,
das von Frl. Esther in Zürich gestiftete Asyl gerühmt.
Freilich blieb es der Schmerz seines Lebens, daß „z
ihm nie ein größerer öffentlicher Bau, z. B. eine kr
Kirche, übertragen wurde. Als Künstler wäre er einemsolchen ja sicher gewachsen gewesen; aber die mit
einem großen Bauwesen unzertrennlich verbundenen
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