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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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den Laubgewinden seiner Basen und Grabsteine, sowieim Großen die zwei Wappentiere am Eingang desStuttgarter Residenzschlosses zeugen. Ter junge Hofer,der fünf Jahre als Lehrling bei ihm blieb, bezeichntespäter seinen Freunden eine der beiden JsopischenSteiiwasen im Knrhause zu Wildbad als eine Arbeit,die er unter des Meisters Leitung vollendet hatte.

Von dieser Lehre weg kam er als Stukkatorgeselleim Jahre 18l4 nach München, wohin der Ban derGlyptothek viele Arbeiter zusammenrief. Der Architektderselben, Klenze, der den jungen Mann als Ornament-formier zu schätzen weißte, veranlaßte ihn, sich auch alsSteinhauer beschäftigen zu lassen. Hofer Hütte bei ihmnoch lange lohnende Arbeit finden können, aber einStreithandel mit einem Nebengesellen, einem Italiener,wobei er von seiner deutschen Faust einen allzu raschenGebrauch machte, trieb ihn von München weg. InGemeinschaft des Danneckerschlllers Theodor Wag-ner H, dem er in jenen Tagen den Cicerone in derbayrischen Hauptstadt gemacht hatte, wanderte erim Jahre 1823 mit geringer Barschaft nach Italien.In Rom gelaiig es ihm unerwartet schnell, in demAtelier Thorwaldsens Beschäftigung zu finden und sichvom Former und Gipsgießer zum Marmorarbeiter undKünstler umznbilden. Als er in späteren Jahren aufeiner Reise nach Kopenhagen kam, soll er im Thor-waldsenmuseum neunzehn Stücke als solche erkannthaben, an denen seine Hand thätig gewesen war.Darunter befand sich ein Teil des Aleranderzuges und