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I. A. Gegenbanr
und dem h, Sebastian fuhr er nach Stuttgart undstellte sich dort dem Bildhauer Danuecker vor, der sofortdas bedeutende Talent des jungen Mannes erkannte undihm bei König Wilhelm auf drei Jahre ein Stipendiumvon je 300 Gulden zur Vollendung seiner Studien inMünchen auswirkte. Nach Ablauf dieser Zeit wurdeGegenbaur wieder nach Stuttgart berufen. Der Königließ ihm jetzt den, sogleich freudig angenommenen, Vorschlagmachen, mit weiterer Unterstützung von je 700 Gnldenauf drei Jahre nach Italien zu gehen und sich dortdurch das Studium der alten Meister ans die Aus-führung von Fresken in der damals im Bau begriffenenVilla Rosensteini) vorzubereiten. Als Zeichen seinerDankbarkeit sendete er ein in München neben anderenOelbildern und mehreren Porträts vollendetes Gemälde:Zwei Hirten, nach einer Geßnerschen Idylle'H, an denKönig und malte in Stuttgart noch einen Lieblings-gegenstand Danneckers: Ein Mädchen, ihr Hündchen aneinein Brunnen tränkend, und in München den JünglingEyparissus, der dort auf die Ausstellung von 1823 kam.
In Italien, wohin sich der Künstler im Jahre 1823aufmachte, suchte er, wie aus seinen Skizzenbüchern undStndienmappen 3) zu ersehen ist, zuerst an der antikenPlastik seinen Formensinn zu läutern. Jedoch auchLandschaften, namentlich Gebirgspanoramen, welcheihn an die Alpenschau von den Bergen seiner Heimaterinnern mochten, sodann Architekturen und Gcnre-Scenenaller Art fehlen nicht unter seinen überaus sauber, leicht
0 Erbaut von Giov. de Salucci in d. II. 182 t—29.
2) Im Schloß Friedrichshofen.
3) Im k. Kupfcrstichkabinet in Stuttgart.