I. A. Gegenbaur
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und sicher gezeichneten Skizzen. Langer und Danneckerhatten ihn mit guten Empfehlungen ausgerüstet, welcheihn mit den bedeutendsten deutschen Malern in Rom,mit Koch, Veit, Schnorr, Overbeck u. a. in Verbindungbrachten. Aber er ging seinen eigenen Weg. Dieserführte ihn häufiger als in die Villa Massimi, womehrere von den deutschen Künstlern damals Fresko-malereien ausführten, in den Vatikan. Tie StanzenRafaels dort zu studiren däuchte ihn gennß- undgewinnreicher als alles andere.
Neben dem ernsten Studiendrang erfüllte ihn baldauch eine fröhliche Schaffenslust. Non ihr zeugen diezwei Oelgemälde:H Die ersten Eltern nach demVerlust des Paradieses (1824), eine gär einfache undliebliche Darstellung, und Moses seinem Volke Wasseraus dem Felsen schlagend (182b), eine figurenreichereKomposition, die mit ihren naiv bewegten Gestaltentrotz dem ganz verschiedenen Stoffe lebhaft an SchicksApollo unter den Hirten erinnert. UeberraschendesGlück machte der junge Meister mit seinem erstenVersuche im Freskomalen, einer mythologischen Scene,Herkules und Omphale, die er im Frühjahr 1826, inden letzten sechs Wochen seines römischen Aufenthaltes,auf einer Wand seines Ateliers ausführte. Das Bildmachte das größte Aufsehen unter den deutschen undfremden Künstlern. Dem allgemeinen Ruse folgendfand sich auch Thorwaldsen mit dem römischen Maler
1> Jetzt im Stuttgarter Rcsidenzschlosse. Eine Bleistiftskizzevon Adam und Eva ist im Stuttgarter Kupferstichkabinet; eineLclskizze des Moses in der Hospitalpflege zu Wangen, welche auchein Oelgemälde aus dem I. 1832: Jesus im Gefängnis, besitzt.