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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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I. M. Mauch

von Anfang an um so weniger gefehlt, als er einesehr gesellige und mit glücklichem Schwabenhumor be-gabte Natur war.

Dennoch folgte Mauch als treuer Sohn seinerHeimat im Jahre 1839 einem Ruf an die k. Ge-werbe-, jetzt Technische Hochschule in Stuttgart. Erübernahm hier die Professur für monumentale Bau-kunst und deren Geschichte, sowie für Ornamenten-zeichnen und Modelliren, wozu noch die Mitglied-schaft in der Direktion der k. Kunstschule mit einemLehrauftrag für Perspektive und später die Inspektionder Formerei auf der k. Eisengießerei zu Wasser-alfingen kam. In diesen verschiedenen Aemtern ent-faltete er eine hochgeschätzte, von der Regierung durchdie goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft undden Orden der württembergischen Krone anerkannteWirksamkeit. Obwohl von der klassizistischen Richtungausgegangen und dieser vor anderen zugethan, machteer sich doch durch Reisen in Deutschland, Frankreichund Belgien mit den mittelalterlichen Stilen so vertraut,daß er auch für diese als berufener Lehrer auftretenkonnte. Er führte seine Schüler, unter denen Namenwie der Gothiker Fr. Schmidt glänzen, in das gründlicheStudium derselben durch Exkursionen nach bekanntenKunststätten wie z. B. Maulbronn, Bebenhausen undWimpfen ein, indem er zu den theoretischen ErläuterungenVermessungen und Aufnahmen der Baudenkmale durchdie Schüler selbst fügte. Zu Hause lithographirt undam Schlüsse des Schuljahres an die Schüler verteilt,auch zu Tauschen nach auswärts verwendet, bildendiese Blätter zugleich ein wertvolles Anschauungsmaterial