XXII.
Kart Jakoö Theodor Leybotd
1786—1844.
ls Sohn des Kupferstechers Johann Friedrich
Leybold>) am 19. März 1786 zu Stuttgartgeboren, durfte Karl Jakob Theodor Leybold mit seinerMutter und den Geschwistern im Jahre 1799 nach Wienübersiedeln, wohin der Vater das Jahr zuvor voraus-gegangen war. Von diesem schon frühe in der Kunstunterrichtet, trat er poch sehr jung als Malerzöglingin die Wiener Kunstakademie ein. Der im Jahre 1798nach Wien gekommene Stuttgarter Landsmann undKarlsschulegenosse seines Vaters, Eberhard Wächter,bestärkte ihn in seiner Neigung für die historische Kunstund gewann ihn dauernd für die klassizistische Richtung.
Gönner seines Vaters, die Grafen Bräuner undFries, ließen, nachdem er sich zuvor im Miniatur-Porträtbewährt hatte, große Familienbilder von ihm malen.Graf Fries ermöglichte ihm auch durch freigebige Unter-stützung im Jahre 1807 mit seinem vieljährigen Haus-genossen und späteren^ Schwager, dem Landschafter
Aus d. A. D.^Biogr. Bd. 18 S. 516 f.0 S. Nr. VII.