I. F. W. Müller
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die verdiente Aufnahme. Goethe') widmete demselbeneine ausführliche Besprechung voll wärmster Anerkennung.Die Nachfrage war so groß und anhaltend, daß derVerleger die Platte wiederholt aufstechen lassen mußte.Es ist hier nicht der Ort, die Arbeit mit denen seinerNachfolger zu vergleichen,?) aber so viel wird zum LobeFriedrich Müllers gesagt werden dürfen, daß sie zwarnicht die treueste, aber die congenialste Wiedergabe desRafaelschen Werkes ist.
Ein Selbstportrüt Müllers, gezeichnet um 1800,findet sich im Stuttgarter Müller-Kabinet; das erwähnteOelbild vom Jahre 1803 besitzen seine Nachkommen.Mit Gedichten haben ihn und seine Madonna gefeiert:Bischer im Morgenblatt von 1816 (S. 641), Haugebenda (S. 681), Fr. K. im Kunstblatt von 1816(S. 65), Seubert in den Sternen Schwabens (S. 266)und Pfeiffer in dem erwähnten Aufsatze (S. 277).
') Ueber Kunst und Altertum H. 2 S. 165 sf.
2) S. darüber Pecht Die Sixtinische Madonna und MandelsStich derselben, in der Beilage zur (Münchener) Allgem. Zeitung1883 S. 4505 f. und v. Reumont Die Madonna Sixtina undder Kupferstich Ed. Mandels im Repert. f. Kunstwissensch. Bd. 7S. 163 sf.
Wintterlin Wllrüembergische Künstler.
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