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G. F. Steinkopf
Tageszeiten zu knüpfen. Ein Werk von Steinkopfwar hiezu um so passender, als gerade in der kräftigenDurchsonnung seiner Landschaften bei vorherrschendsanften Linien und milden Farben der eigentümliche/Charakter des Meisters und die freundliche Wirkungseiner meist auch mit glücklichen und heiteren Menschenbevölkerten Kompositionen liegt. Schon unter derArbeit bestimmte der Künstler dieses Bild als „Opferder Dankbarkeit" für Herrn von Cotta, den Mann,der, wie Rapp sagte, „ausharrend das Talent desMalers vom Beginnen seiner Laufbahn als Landschafteran unterstützte und nun in schöner Reihenfolge die zu-nehmende Entwicklung desselben bis zur reifen Aus-bildung aufweisen kann." Ein Werk des Jahres 1824:Der Sonntagsabend im Gebirges) mit einem Motivaus Italien, kam in Berlin zur Ausstellung und gabwohl Veranlassung, daß ihn im Januar 1825 diek. preußische Akademie der Künste unter ihre Mitgliederaufnahm.
In der schwäbischen Heimat verdankte der Meisterseine größte und bleibende Popularität seiner Kapelleauf dem Roten Berge, ?) welche, von König Wilhelmbestellt, im Jahre 1825 vollendet wurde. Er zeigte
i) S- Kunstbl. Jg- 1824 S. 281 ff. und im Morgenbl. Jg. 1824S. 997 ein Sonett von F. Hsaugds.
H S. die Beschreibungen von Napp im Kunstbl. Jg- 1825S. 341 und 1827 S. 249. Gut lithographirt von K. Heinzmannhat das Bild weite Verbreitung als Zimmerschmuck gefunden. Stein-kopf selbst wiederholte es in kleinerem Format im I. 1839 inKnicrimscher Harzmalerei für seine Schülerin, die ErbprinzessinSophie von Oranien, geb. Prinzessin v. Württemberg.