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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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G. F. Steinkopf

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Beschäftigung fand.H Er siedelte im Jahre 1821 nachStuttgart über. Hier stellte er alsbald eine Landschaftaus: Ulysses vor Nausikaa bei seiner Ankunft auf derPhäakeninsel. Schorn, der darüber mit großer Aner-kennung im Kunstblatt berichtet, 2 ) sagt, es wäre eineschöne Aufgabe für ihn, zur Ausschmückung eines Palastesoder für einen kuustliebenden Reichen eine Folge heroi-scher Landschaften aus der Odyssee zu malen. Wieschade, daß sich der Besteller für Steinkopf nicht fand,wie ihn später Friedrich Preller an Härtel in Leipzigund an seinem Großherzog in Weimar gefunden hat.Drei weitere Bilder kamen im Jahre 1822 zur Voll-endung: Achill und Chiron, wohl nach der obgenann-ten Zeichnung, in der Stuttgarter Staatsgalerie, welcheauch eine italienische Bergstadt mit Viehstaffage von ihmbesitzt, ferner: Abraham bewirtet die drei Engel vorseiner Hütte (nach England gekommen), und eine Ita-lienische Weinlese, im Stuttgarter Privatbesitz. Ein

Bild aus dem Jahre 1823: Die Rückkehr von derAbendandacht, gab dem Kunstfreund und Kritiker Hein-rich Rapp Gelegenheit, 3) an seine Besprechung sehr-feine Bemerkungen über die Veränderung der Licht-wirkungen auf die Landschaft nach den verschiedenen

1) Julius Schnorr von Carolsfeld (Briefe aus Italien S. 207)schrieb am 29. Dezember von Rom an feinen Vater: „Daß Ihrmit Steinkopfs Landschaft so zufrieden seid, freut mich sehr. Könn-tet Ihr doch dazu beitragen, eine billige Anerkennung undUnterstützung feines Kunstvermögens herbeizuführen. Welch einVerlust für die Kunst, wenn solch ein Mann nicht beschäftigt ist."

2 ) S. Kunstblatt Jg. 1821 S. 133 f.

») S. ebenda Jg. 1823 S. 253 ff.

Wrntterlin Würlleinbergische Künstler.

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