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G. F. Steinkopf
Der Abendsegen in der Kapelle am Wege (1813).Außerdem fallen in dasselbe Jahr zwei Zeichnungen:Die Flucht nach Aegypten und Chiron mit Achilles ineiner Felsenhöhle mit Aussicht aus das Meer. Allediese römischen Arbeiten haben im Morgenblatt aus derFeder seines Freundes Graß begeisterte Beschreibungenund an dem Buchhändler I. F. von Cotta H in Stutt-gart einen aufmunternden Käufer gefunden.
In Rom kam Steinkopf vermutlich durch Schickauch mit den Brüdern Wilhelm und Alexander vonHumboldt in Berührung. Alexander wollte ihn aufeine Reise nach Ostindien mitnehmen, er schlug aberden Antrag aus und ging im Jahre 1814 wieder nachWien zurück. Von dort aus schickte er im Jahre 1820auf die Dresdener Kunstausstellung eine große italie-nische Landschaft aus der Gegend von Neapel, welchevon dem Kunstfreund Johann Gottlob von Ouandtangekauft wurde. Aus demselben Jahre stammen zweiandere Landschaften, eine kleinere in Morgenstimmung,zum erstenmale (?) mit einem Motiv aus Deutschland,„vielleicht an den Ufern der Donau", auch diese vonCotta erworben, und eine große italienische, mit Er-innerungen an die Ufer des Arno, welche noch imJahre 1821 bei seinem Bruder, dem Buchhändler inLeipzig, zu sehen war.
Doch scheint es, daß er in Wien nicht genügend
l) Schon im I. 1807 hatte ihm Cotta bei einer vom Morgcn-blatt ausgeschriebenen Preisbewerbung statt des versprochenenAccessits von fünfundzwanzig Dukaten für eine farbige Landschafts-zeichnung die doppelte Summe bezahlt. S. Morgenbl. Jg. 1807S. 1210f