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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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G. F. Steinkopf

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und erhielt seine Ausbildung auf der k. k. Akademieder Künste. Nach Verlassung derselben heiratete Steinkopfdie Tochter Leybolds und ging im I. 1807 mit derenBruder, dem Maler K. I. Th. Leybold (s. Nr. XXII.),nach Italien. Hier schloß er sich im Verkehre mit JosefAnton Koch, Schick, H Reinhart?) und Wächter derklassizistischen Richtung als Landschafter an. Schon imJuli 1809 sandte der Maler, Dichter und Kunstschrift-steller Karl Gotthard Graß ^), der sich damals in Romaufhielt, in das Cottasche Morgenblatt (S. 1217) „EinigeBemerkungen über die Landschaftsmahlerey; bei Anlaßeines Landschaftsgemäldes von Herrn Steinkopf ausStuttgart". Er rühmt darin, daß Steinkopf in dieserFlußlandschaft mit Aussicht auf das Meer nicht nachder Mode jener Zeit sich zum sklavischen Nachahmervon Claude Lorrain und Nik. Poussin gemacht, sonderndas Ganze mit schöpferischem Geiste gefaßt und dasEinzelne mit Liebe vollendet habe.

Steinkopfs zweite große Landschaft in Rom war:Der Morgen eines Opferfestes (1810), die dritte:Tie Rückkehr von der Löwenjagd (1812), die vierte:

0 Steinkopf und Leybold kamen im Sommer 1808 zu Schickmit einer Empfehlung von Dannecker für den ersteren. Schickschildert beide als „recht artige Leute, sehr still und bescheiden."S. Haakh Beiträge rc. S. 242 u. 214.

") Bei Joh. Christian Reinhart (1761—1847) wurden diebeiden von Wien aus durch den Maler und Radirer Albr. Chrf.Ties in einem Briefe vom 18. Mai 1808 eingeführt als „Män-ner von bestem Charakter, so ganz außer dem alltäglichenMenschenschläge und doch keine Sonderlinge". S. Baisch I. Chr.Reinhart u. s. Kreise S. 211.

ch Ein Livländer, geb. 1767, gest. 1814.